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Das Kleeblatt als systemische Netzwerkorganisation

Der einflussreiche Managementdenker Charles Handy, Professor für Managementpsychologie an der London Business School stellte in seinem 1989 erschienenen Buch „The Age of Unreason“ seine Kleeblatt-Organisation vor, die ebenfalls mit einer Netzstruktur arbeitet und bereits eine Vielzahl der Merkmale einer Netzwerkorganisation aufweist. Handy verwendete als Symbol das irische Nationalemblem, das Shamrock (dreiblättriges Kleeblatt), welches für die Iren die heilige Dreifaltigkeit symbolisiert: „A shamrock, I pointed out, was three leaves that still remained one leaf, which was why St. Patrick used it to describe the Christian doctrine of the Trinity – three Gods in one God.”

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Heterarchien und Vernetzung in der systemischen Führung

Heterarchien

Geprägt wurde der Begriff der „Heterarchie“ als Gegenteil von „Hierarchie“ 1945 von dem amerikanischen Neurophysiologen und Kybernetiker Warren McCulloch im Zusammenhang mit neuronalen Netzwerken: Eine Theorie zur Signalweiterleitung zwischen Neuronen in neuronalen Netzwerken geht von einer heterarchischen Kommunikationsstruktur aus. 

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Die 7 Kernthesen der systemischen Führung

Systemische Führung bedeutet, sich verschiedener Aspekte und der systemischen Interaktionsebenen bewusst zu sein. Aus all den erwähnten Aspekten entsteht eine hoch wirksame Kombination der menschlichen und der leistungsorientierten Perspektive der Führung. Die Vorstellung von moderner (systemischer) Führung, nach der die Führungsperson sich selbst, die Anderen, das Geschäft und in dem Umfeld führt, basiert auf den 7 Kernthesen, die zusammengefasst werden können als Zukunft/Orientierung (1.), Entscheidung/Macht (2.), Verantwortung (3.), Kontakt/Kommunikation (4.),  Selbstreflexion (5.), Gefühl/Wertschätzung (6.) und Zielerreichung/Leistung (7.).

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Die 4 systemischen Interaktionsebenen

Strukturen und Beziehungen verändern sich rasant und permanent – und zwar nicht linear, kausal und evolutionär, sondern netzartig, zirkulär und komplex. Die flexible, hybride Organisation der Zukunft lässt sich nur systemisch zum Erfolg führen, denn der systemische Führungsansatz ist die Antwort auf die externen und systeminternen Anforderungen an Führung. Sie setzt im Inneren des Systems an und zwingt der Organisation keine starren Strukturen auf. Gleichzeitig ist eine systemische Führung in der Lage, schnell und flexibel auf Veränderungen der Umwelt zu reagieren. Sie begrüßt den Wandel und agiert mit Verstand und Gefühl, mit emotionaler Intelligenz und wirtschaftlichem Sachverstand.

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Fünf Herausforderungen an die Führung

Fünf Herausforderungen an die Führung 

Wer ist vor allem betroffen von einer neuen Führungskultur und welche systemischen Aspekte spielen eine Rolle? Hier gibt es einige Punkte, die nicht neu sind, jedoch heute noch stärker an Bedeutung gewonnen haben. Die Boston Consulting Group hat in ihrer Studie „Creating People Advantage“ Strategien für die Bewältigung der Herausforderungen an das Personalmanagement weltweit bis 2015 untersucht. Auch sie betont die wachsende Rolle, die Mitarbeiter heute in den Unternehmen spielen. Besonders diese fünf Herausforderungen an die Führung sind wichtig:

Globalisierung Flexibilisierung vs. Sicherheit Mitarbeiterbindung Demografie Psychische Arbeitsbelastung

Doch was bedeutet das genau?

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Kennen Sie die drei wichtigsten Eigenschaften einer guten Führungskraft?

Eine Frage die vor 10 Jahren noch recht eindeutig zu beantworten gewesen wäre: Zuerst brauche ich als gute Führungskraft, die Fähigkeit Orientierung geben zu können, im Sinne ein Ziel vorgeben zu können, für mein Team, meine Abteilung, meinen Bereich oder mein Unternehmen. Dies ist nämlich die Kernfunktion von Führung. Die zweite Kernfunktion ist, als gute Führungskraft muss ich in der Lage sein, die notwendigen Entscheidungen zu treffen, d.h. eine Differenzierung zwischen mehreren Möglichkeiten herzustellen. Und drittens muss ich in der Lage sein, die beiden vorgenannten Kernfunktionen gut, im Sinne von verständlich, an meine Mitarbeiter und Stakeholder kommunizieren zu können. In klassisch-traditionellen, im Sinne hierarchisch geführten und zentralistisch strukturierten Unternehmensorganisationen, galt und gilt dies bisher unbestritten.

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